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Bußgeldverfahren

Richtiges Verhalten bei Verkehrsordnungswidrigkeiten

Mittlerweile ist es fast unmöglich, beim Autofahren nicht an einem Messgerät, ob fest installiert oder mobil, vorbeizukommen. Viele Kommunen haben die Einnahmen aus Buß- und Verwarngeldern fest eingeplant. Grundsätzlich ist jedes Messverfahren uneingeschränkt überprüfbar! Als Verkehrsrechtler kennen wir nicht nur die verschiedenen Messgeräte und Auswerteverfahren, sondern auch deren Tücken und Besonderheiten.

Ab dem 1. Mai 2014 wird das Verkehrszentralregister reformiert. Die vorhandenen Punkte werden in das neue Fahreignungsregister überführt und dabei automatisch umgerechnet. Bereits jetzt sind diese Veränderungen bei allen Bußgeldsachen zu beachten, da es sowohl zu Vorteilen als auch zu Nachteilen führen wenn Punkte erst nach dem 1. Mai 2014 erfaßt werden.

Im Regelfall erhalten Sie von der Bußgeldbehörde zuerst einen Anhörungsbogen. Darin sind Ort und Datum sowie eine konkrete Bezeichnung des vermeintlichen Verstoßes benannt. Wenn Sie beabsichtigen, den Vorwurf auf seine Richtigkeit überprüfen zu lassen, dürfen Sie den Anhörungsbogen keinesfalls ausfüllen und zurückschicken! Sie sollten auch niemals telefonischen Kontakt mit der Bußgeldbehörde aufnehmen!

Sollten Sie schon einen Bußgeldbescheid erhalten haben, muss dagegen innerhalb von zwei Wochen Einspruch eingelegt werden.

In beiden Fällen Können Sie ohne Voranmeldung in die Kanzlei kommen. Eine Mitarbeiterin wird Ihre Daten aufnehmen, eine Kopie des behördlichen Schreibens anfertigen und Sie ein Vollmachtsformular unterschreiben lassen. Anschließend werde wir uns bei der Behörde für Sie anzeigen und einen Antrag auf Akteneinsicht stellen. Liegt schon ein Bußgeldbescheid vor, werden wir auch rechtzeitig Einspruch dagegen einlegen. Folgende Unterlagen bringen Sie bitte mit:

  • Anhörungsbogen
  • oder Bußgeldbescheid einschließlich des gelben Umschlags
  • Rechtschutzversicherung

 

Wenn sie keine Möglichkeit haben, vorbeizukommen, oder wenn die Einspruchsfrist bald abläuft, rufen Sie bitte an. Eine Beauftragung kann kurzfristig auch per Fax oder E-Mail erfolgen. Liegt dann die vollständige Akte vor, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Nur wenn wir Akteneinsicht hatten, können wir sehen, welches Messgerät verwendet wurde, ob die Geräte ordnungsgemäß geeicht waren, ein ordnungsgemäßes Messprotokoll vorhanden ist und die Bilder verwertbar sind. Wir werden dann mit Ihnen die Chancen eines weiteren Verfahrens besprechen und die optimale Strategie erörtern.

Bitte beachten Sie, dass sich die anwaltliche Überprüfung eines Bußgeldverfahrens ohne Rechtschutzversicherung oder bei vereinbarter Selbstbeteiligung meist nicht „rechnet“. Die zu erwartenden Gebühren sind meist höher als das Bußgeld.